Nachdem die Seifert-Orgel aus dem Jahr 1955 im Oktober 2024 endgültig stillgelegt werden musste, hat sich der Kirchenvorstand an die Gebrauchtorgelfirma Ladach in Wuppertal gewandt und sich intensiv um die Anschaffung einer kleinen Ersatzorgel bemüht, tauglich für Gottesdienste und zur Chorbegleitung. Die Orgel ist qualitativ solide und steht auf einem fahrbaren Podest, womit sie ideal für die räumliche, ebenerdige Situation in der Kirche geeignet ist. Am 26.01.2026 erhielt der Kirchenvorstand, nach vorheriger Einreichung aller erforderlichen Unterlagen, vom zuständigen Gremium des Erzbistums Köln die endgültige, schriftliche Zusage zur Anschaffung dieser Orgel. „Damit hat der Kirchenvorstand St. Maria Empfängnis in Zeiten großer Umstrukturierung und vieler offener Fragen eine Lösung mit Augenmaß und Sachverstand umgesetzt und eine praktikable Lösung für die Gottesdienstbesucher geschaffen“ (Zitat des Orgelsachverständigen). Die Orgel ist zurzeit noch beim Orgelbauer, der sie für die Bedürfnisse unseres Kirchenraumes anpasst und herrichtet. Dies wird noch ca. zwei Monate in Anspruch nehmen. Wann genau es zur Lieferung, Aufstellung und Einstimmung kommen wird, steht noch nicht fest – auch muss im Anschluss noch ein abschließendes Gutachten beim Erzbistum eingereicht werden. Aber dann soll in einem besonderen Gottesdienst die Orgel mit Ihnen eingeweiht werden. Der Termin wird ekannt geben, sobald er absehbar ist. Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender. Da der bisherige Spendeneingang bei Weitem die Kosten noch nicht deckt, die die Gemeinde selber tragen müssen, wird auch weiterhin um Ihre Unterstützung gebeten auf das Spendenkonto: IBAN: DE57 3705 0198 0003 3423 00 – Verwendungszweck: Ersatzorgelbeschaffung St. ME
Tageskapelle: Zur inneren Einkehr, Stille und Anbetung ist die Tageskapelle von St. Mariä Empfägnis täglich von ca. 9:00 - 18:00 Uhr über das Hauptportal zugänglich, denn aufgrund von Vandalismus in der Kirche bleibt diese aktuell geschlossen. Informationen zur neuen Tageskapelle finden Sie hier.
Turm: Im Oktober 2024 begutachtete der Statiker, ob für den Zugang zur Uhr und zu den Glocken bedenkenlos und sicher ein Treppengerüst fest im Turmmauerwerk verankert werden kann oder ob hier weitere Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind. Die Substanzuntersuchung ergab erhebliche Schäden an den Decken unterhalb des Glockenstuhls sowie oberhalb des Uhrenturms. Anfang 2025 wurden zweimal digitale Vermessungen zur Stabilität der Verankerungen durchgeführt und dazu Digitalpläne erstellt. Anhand dieser Daten und Pläne wird der Statiker die notwendigen Sanierungskonzepte für die einzelnen Deckenebenen sowie die notwendigen Sicherungen (temporär Abbau von Glockenstuhl und Turmspitze) planen. Erst danach werden auf Basis der Planungen die Kosten ermittelt werden können, die dann zunächst wieder mit dem Erzbistum abgestimmt werden müssen.
Die Turmuhr konnte am 03.03.2026 wieder in Betrieb genommen werden, zeigt wieder die Uhrzeit an, welche nun wieder weithin gut ablesbar ist.