Gruppen
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Eine-Welt-Kreis

Die Eine-Welt-Arbeit in der Gemeinde Zum Heiligen Geist entstand aus den Kontakten zu einer Gemeinde in Cantel, Guatemala, und aus einem Kreis, der sich mit den politischen/sozialen Fragen in diesem Themenbereich beschäftigt: Was können wir vor Ort gegen ungerechte Strukturen/Verhältnisse tun, welche konkreten Maßnahmen sind möglich?

Am letzten Sonntag im Monat werden nach der 11-Uhr-Messe vor der Kirche fair gehandelte Waren verkauft. Hauptsächlich Kaffee, Tee, Honig, Schokolade und Kakao. Der Erlös ist für Projekte in Guatemala bestimmt. Das erste Projekt hat einen Bezug zu der Gemeinde Cantel: "Itzamna – Asociación Le K'at" wurde von Menschen gegründet, die enge Beziehungen zu Guatemala haben und dort teilweise auch leben. Sie unterstützen mit den Spendengeldern z.B. eine Maya-Grundschule, sie vergeben Stipendien, haben eine Bibliothek eingerichtet und betreuen auch alte Menschen in der Gemeinde. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.itzamna.info.

Das zweite Projekt wurde von der deutschen Journalistin Maria Christine Zauzich ins Leben gerufen, die selber viele Jahre in Guatemala lebte. Das Stipendienwerk "Samenkorn – Ija'tz" vergibt Stipendien speziell an junge Männer und Frauen aus der indigenen Bevölkerung Guatemalas, da diese im Bildungssystem häufig immer noch benachteiligt sind. Ziel ist, dass diese jungen Leute einen Schul- und/oder Universitätsabschluss machen und dann auch im Land bleiben, dort arbeiten und sich (politisch) engagieren, um damit langfristig die Lebensbedingungen der "Indígenas" zu verbessern. Auch hier gibt es weitere Informationen im Internet unter www.stipendienwerk-guatemala.de

Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) ist einer der sozialen Verbände innerhalb der katholischen Kirche.  Sie ist gleichzeitig politische Bewegung und fußt in der Arbeitnehmerbewegung. Bundesweit gehören zu dieser Organisation ca. 100.000 Mitglieder. Sie gliedert sich über die Diözesanverbände bis zu den Orts- und Pfarrvereinen.

Die KAB St. Pius wurde 1911 vom ersten Kaplan an St. Pius, dem späteren Erzbischof von Köln, Herrn Josef Kardinal Frings, gegründet.  In der Jahreshauptversammlung 2011 wurde beschlossen, die KAB St. Pius in KAB Köln-Zollstock umzubenennen. Zum Jahresbeginn 2015 schloss sich die KAB Zollstock dem 2010 gegründeten Statt-Verein (kein Schreibfehler) an. Dieser ist pfarrübergreifend tätig und dem Kölner Stadt-Verband zugeordnet. Er steht an Stelle eines Pfarr- oder Ortsvereins und gibt den bisherigen eigenständigen Pfarrvereinen, deren Lebensfähigkeit sich immer schwieriger gestaltet, eine neue Heimat. Dies ist eine gute Lösung, um weiter im Pfarrbereich wirken zu können, ohne vereinsbedingte Aufgaben leisten zu müssen.
Mit den noch bestehenden Ortsvereinen wird der Statt-Verein gemeinsame Aktionen und Programme durchführen. Aber auch in Zollstock wollen die KAB-Mitglieder weiter am Gemeindeleben teilnehmen und bestehende Angebote wahrnehmen. Hierzu zählen die Treffen an jedem dritten Dienstag im Monat, die Teilnahme an den Zollstockgesprächen und an "ZinemaZollstock", Fahrten und Advent-Feiern. In Zollstock wird sich weiterhin um die Spielplatz-Patenschaft Vorgebirgsplatz gekümmert und die Aktion Weltnotwerk unterstützt.

Als gesellschaftliche Herausforderung versteht die KAB

- die Überwindung der strukturellen Arbeitslosigkeit
- die Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen
- die Verwirklichung der sozialen und politischen Menschenrechte weltweit
- die soziale Gestaltung der europäischen Einigung
- die Emanzipation von Frauen und Männern
- ein neuer Generationenvertrag
- die Gestaltung einer Gesellschaft, in der neben Arbeit auch Freizeit, Muße und andere Kulturbereiche in ein neues Verhältnis zueinander gebracht werden.
Als große Gemeinschaft mit einem umfangreichen Programm hat die KAB starke Aussagen zu politischen und gesellschaftlichen Themen unserer Zeit. Dies soll, besonders hier in Zollstock, auch jungen Menschen und jungen Familien näher gebracht werden.

Gruppen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene

MiKis (keine Altersbeschränkung): Die Gruppenstunden finden z.B. mit kreativen Angeboten und Spielen statt. 

Jugtees (11 bis 15 Jahre): Der Jugtee-Treff findet als offener Treff statt, bei dem die Jugendlichen wöchentlich wechselnde Angebote wahrnehmen oder sich mit ihren Freunden/Freundinnen zum Spielen oder quatschen in die Sofaecke setzen können. Sie können zusätzlich zum offenen Treff an den MiKi Gruppenstunden teilnehmen.

Jugis (junge Erwachsen ab 18 Jahren): sie leiten Gruppenstunden, Aktionstage und Fahrten. Kontakt: pjz@outlook.de

Pilgern

Eine der allerersten Laienbewegungen in der katholischen Kirche sind Bruderschaften.

Sie gründeten sich teilweise schon vor 600 Jahren mit ganz unterschiedlichen Zielsetzungen.

Einige davon haben sich bis heute erhalten.

Seit 1987 gibt es die St. Matthiasbruderschaft Köln-Bayenthal. Sie versteht sich als Gebetsgemeinschaft und richtet neben anderen Veranstaltungen einmal im Jahr eine Fußwallfahrt nach Trier aus.

Von St. Matthias in Köln-Bayenthal nach St. Matthias Trier, so heißt es in jedem Jahr, wenn sich Pilgerinnen und Pilger am Sonntag vor Christi Himmelfahrt auf den Weg machen. Eine Woche lang zu Fuß, quer durch die Eifel sind wir unterwegs. Ein Jahresthema begleitet uns im Laufe der Tage in Gebeten, Texten und Gedanken. Sich in guter Gemeinschaft miteinander auf den Weg machen, eine Auszeit im Alltag nehmen, aber auch Natur pur, nette Menschen, körperliche Herausforderungen vieler Kilometer, gehören zu diesen Tagen.

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, kürzere Strecken und weniger Wallfahrtstage zu wählen und ein spezielles Angebot für Eltern mit Kindern.

Haben Sie Interesse, wollen Sie sich informieren? Ich antworte gerne!

Brudermeister Joachim Skowronek, St. Matthias Bruderschaft Köln Bayenthal

Weitere Infos unter: