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Zollstock-Gespräche:Lesung mit Heike Baller: Mascha Kaléko (50. Todestag)

„Mein Heimweh heißt Savigny-Platz“ hat sie geschrieben. Nachdem die Nazis sie aus ihrer Heimat Berlin vertrieben hatten, ist Mascha Kaléko mit ihrer Familie erst in die USA und später nach Israel gezogen – doch Berlin war ihre Heimwehstadt. Sie war die erfolgreichste Lyrikerin der Neuen Sachlichkeit, konnte nach dem Krieg vorübergehend wieder an ihre Erfolge anknüpfen.
Datum:
21. Mai 2026

Gedichte von Mascha Kaléko

Das Leben hat es nicht immer gut mit ihr gemeint – sie machte Gedichte daraus. Ihr Ton war »kess, gepaart mit Melancholie« und seit Jahrzehnten gehört ihr Werk wieder zu den Bestsellern auf dem Lyrikmarkt.
Mascha Kaléko , geb. am 7.6.1907 als Tochter jüdischer Eltern in Galizien, fand in den zwanziger Jahren in Berlin Anschluss an die literarische Boheme vor allem des Romanischen Cafés und hatte 1933 mit dem 'Lyrischen Stenogrammheft' ihren ersten großen Erfolg. 1938 emigrierte sie in die USA, von wo sie 1966 nach Israel übersiedelte. Sie starb am 21.1.1975 in Zürich.
Heike Baller schildert das Leben der Dichterin und lässt sie mit ihren Gedichten immer wieder selbst zu Wort kommen.