Gemeinde:Offen und einladend - Das Konzept der Tageskapelle St. Mariä Empfängnis bewährt sich

Offener und einladender Raum
Die Leitgedanken waren, dass der Raum offen und einladend sein sollte. Darüber hinaus sollte er gestalterisch mit dem eigentlichen, aber leider verschlossenen Kirchraum korrespondieren. Sehr zügig einigten sich Kirchenvorstand und Gemeindemitglieder auf ein Konzept, dass mit einfachen und zum Teil vorhandenen Mitteln umgesetzt wurde.
Eine Gebetssitz und -kniebank, ein Ständer für Opferlichter, ein schön gerahmtes Marienbild von Egino Weinert und zwei Hocker, gleich denen im erleuchteten Altarraum, sollten die Menschen im Veedel zur Einkehr, Gebet und stiller Andacht einladen. In einem nächsten Schritt wurde der Windfang mit Klarglas umgestaltet, sodass man sich angstfrei in der unbeaufsichtigten Tageskapelle aufhalten kann oder von der Bäckerei auf der gegenüberliegenden Straßenseite einen ungehinderten Blick bis zum Tabernakel hat.
Rückmeldungen von Beterinnen und Betern im Fürbittbuch bzw. im ‚Sag uns deine Meinung‘-Briefkasten sind durchweg positiv. Auch der ein oder andere Verbesserungsvorschlag ließ nicht lange auf sich warten. So wurde die Kapelle noch mit zwei Weihwasserschälchen und einem fest installierten Feuerzeug nachgerüstet. Schließlich wurde noch eine Idee der Bäckerei gegenüber mit ihrem ‚Coffee To Go‘ abgekupfert und die Tageskapelle mit einem Weihwasserspender für das ‚Weihwasser To Go‘ ausgestattet.
Weihwasserfläschchen zum Mitnehmen

Die kleinen Weihwasserfläschchen zum Mittnehmen tragen das Logo des Seelsorgebereichs, können nach Gebrauch zurückgegeben und wieder befüllt werden. Ein kurzer Text neben dem Spender erläutert den Sinn und Gebrauch des gesegneten Wassers. Die Besucherinnen und Besucher der kleinen Kapelle machen von allen Angeboten dieses Rückzugs- und Andachtsraumes regen Gebrauch, wovon die vielen Opferkerzen, die sehr persönlichen Anliegen im Fürbittbuch und die mitgenommenen Weihwasserfläschchen Zeugnis geben.