Gemeinde:Das Jesuskind und die ökumenischen Christrosen

Ökumenische Christrosen
Insgesamt 146 Erwachsene und 27 Kinder und Jugendliche machten von diesem Angebot Gebrauch. Auch wenn mitunter am ein oder anderen Tag nicht so viele Besucher kamen, so hinterließen doch die vielen Begegnungen, Gespräche und vor allem ihr Dank einen nachhaltigen und positiven Eindruck bei den Aufsichtsführenden. Bei einem dieser Besuche der Krippe bekundete eine Dame ihr Interesse an den Christrosen der Krippe und hinterließ ihre Rufnummer. Nachdem die Krippe nach Maria Lichtmess abgebaut war, standen drei Christrosentöpfe etwas verlassen in der Sakristei herum. Eine Nachfrage bei Renate Kalide aus dem Kirchenvorstand ergab, dass es für die Blumen keine weitere Verwendung gab. Sie verwies mich auf die interessierte Krippenbesucherin, Claudia Nothelle, mit der ich mich dann ein paar Tage später in der Sakristei verabredete.
Claudia Nothelle ist Gemeindemitglied in der evangelischen KirchengemeindeMelanchton in Köln Zollstock und besucht gerne die Kirchen Stadtteile, so auch die Krippendarstellung in St. Mariä Empfängnis. Sie freue sich, so Nothelle, dass wir auf ihre Anfrage reagiert haben, und nahm die Christrosen dankend entgegen. Auf meine Frage, in welchem Gnadengarten die Blumen nun eingepflanzt werden, antwortete sie, dass die Pflanzen nicht in einen Garten, sondern in die Baumscheibe eines Patenbaums der Melanchton-Gemeinde eingepflanzt würden. Wir waren uns einig, dass diese ‚Helleborus niger‘, so der botanische Name der Christrose, nun ökumenische Christrosen (Helleborus niger oecumenicus) geworden seien.